Erlebe DICH und die Natur SELBST

Super Camp 2023-Gemeinsam sind wir stark!

Mit unserem Camp wollen wir eine Basis bei Kindern und Jugendlichen für ein menschliches Miteinander schaffen,um in der heutigen Gesellschaft zu bestehen. Wir gehen den Fragen nach, „Wie möchte ich selbst behandelt werden?“ und „Wie behandle ich meine Mitmenschen?“. Die Themen Demokratie, gewaltfreie Kommunikation und eigene Gefühle begleiten uns durch das gesamte Camp und werden unter dem situationsorientierten Ansatz behandelt unter Beachtung der 5. Prinzipien von Partizipation. Das Super Camp 2023 wird von 4 Pädagogen begleitet.

Für Jugendliche ab 12 Jahren

Am 06.07.2023 um 19.30 Uhr wird es für alle gemeldeten Teilnehmer*innen und Ihren Personensorgeberechtigten (Eltern; Vormund, etc.) eine Infoveranstaltung per Videokonferenz geben. Eine Teilnahme an der Infoveranstaltung mit Personensorgeberechtigten ist Voraussetzung für die Teilnahme am Super Camp 2023!

 

Zeitraum des Camps:

  • 05.08.-12.08.2022

Anreise:

  • Samstag 10.00 Uhr

Abreise:

  • Samstag 14 Uhr

An- und Abreise selbst organisiert.

Veranstaltungsort:

Naturpark Zittauer Gebirge

Gelände Kammbaude

Grenzstrasse 7

02797 Oybin

Energieausgleich: 486 € / inkl. Verpflegung, Eintrittsgelder, etc.

(eine mögliche Förderung wird geprüft, es besteht darauf aber kein Rechtsanspruch)

 

Die Teilnehmer_innen schlafen in Ihren eigens mitgebrachten Zelten, wir kochen auf offenem Feuer und verbringen viel Zeit in der Natur mit so wenig wie möglich Medienkonsum.

Die fünf Prinzipien der Partizipation

  1. Partizipation bedeutet, dass Kinder/Jugendliche von Erwachsenen begleitet werden. Es genügt nicht, Kindern/Jugendlichen Entscheidungsspielräume einzuräumen und sie dann damit allein zu lassen. Die Entwicklung notwendiger Partizipationsfähigkeiten muss aktiv unterstützt werden. Oft fehlen Kindern/Jugendlichen der Zugang zu Informationen oder alternative Erfahrungen, die erst eine wirkliche Entscheidung ermöglichen. Darüber hinaus bedeutet Partizipation immer Aushandlungsprozesse, in die auch Erfahrungen und Interessen von Erwachsenen einfließen (können).

Das machen wir im Camp:

– Regeln mit den Kindern/Jugendlichen gemeinsam aufstellen (Ruhezeiten, Essenteiten, etc.)

  1. Partizipation erfordert einen gleichberechtigten Umgang, keine Dominanz der Erwachsenen. Auf der inhaltlichen Ebene muss die Expertenschaft der Kinder/Jugendlichen für ihre Lebensräume, ihre Empfindungen, ihre Weltsicht uneingeschränkt anerkannt werden. Die Erwachsenen sollten ihnen mit Neugier und Interesse begegnen. Für den Prozess und für dessen Transparenz tragen allerdings ausschließlich die Erwachsenen die Verantwortung. Sie müssen die Kinder dabei unterstützen, eine Gesprächs- und Streitkultur zu entwickeln. Und sie müssen gewährleisten, dass eine „dialogische Haltung“ – vor allem auch von den beteiligten Erwachsenen selbst – eingehalten wird.

Das machen wir im Camp:

– Sozialkompetenztraining

– Wahl eines Streitschlichters

– Moderation von Streitgesprächen

– Einzelgespräche

– Gruppengespräche

– Feedbackrunden

  1. Partizipation darf nicht folgenlos bleiben. Dies bedeutet eine hohe Verbindlichkeit der beteiligten Erwachsenen, die sich darüber Klarheit verschaffen müssen, welche Entscheidungsmöglichkeiten die Kinder/Jugendlichen tatsächlich haben (sollen), und die diese offen legen müssen. Selbstverständlich kann die Umsetzung einer gemeinsam getroffenen Entscheidung scheitern. Aber zum Zeitpunkt der Entscheidungsfindung sollte es eine realistische Chance zur Realisierung innerhalb eines für die Kinder/Jugendlichen überschaubaren Zeitraums geben. Klappt es dann nicht, sollten die Gründe dafür transparent werden.

Das machen wir im Camp:

– Streckenführung bei Wanderungen übernehmen die Kinder/Jugendlichen

– Kinder/Jugendliche erarbeiten sich bei verschiedenen Aufgaben (zum Beispiel Floßbau) ihren Lösungsweg selbst (try and error)

  1. Partizipation ist zielgruppenorientiert. Kinder/Jugendliche sind nicht alle gleich. Die Erwachsenen sollten sich darüber klar sein, mit wem sie es jeweils zu tun haben. Kinder aus Elementar- oder Hortgruppen, Jungen oder Mädchen, Kinder unterschiedlicher ethnischer Herkunft, Kinder mit und ohne Handicaps bringen unterschiedliche Wünsche und Bedürfnisse und unterschiedliche Fähigkeiten zur Beteiligung mit. Die Inhalte und die Methoden müssen darauf abgestimmt werden.

Das machen wir im Camp:

– situationsorientiertes Arbeiten

– unterschiedliche Herkunft/Nationalitäten der Kinder/Jugendlichen

  1. Partizipation ist lebensweltorientiert. Das betrifft in erster Linie die Inhalte, aber auch die Beteiligungsmethoden. Die Thematik müssen die Kinder/Jugendliche etwas angehen. Dies kann durch unmittelbare Betroffenheit der Fall sein: bei der Frage, ob der tote Vogel, den ein Kind/Jugendlicher gefunden hat, beerdigt werden soll. Es kann aber auch um Themen gehen, die für Kinder zwar Bedeutung haben (werden), sie aber nur mittelbar betreffen, wie das bei vielen ökologischen Themen der Fall ist. Derart abstrakte Themen müssen dann methodisch an die Erfahrungen der Kinder angeknüpft werden.

Das machen wir im Camp:

– Themen der Kinder und Jugendlichen werden aufgegriffen

– Wir finden heraus, wo kommt unser Essen her

– Regional, Saisonal,…

So sieht unsere Woche aus

Samstag – Anreise 10 Uhr

  • Lagerbau, Einweisung ins Lager, Kennenlernen
  • Verantwortlichkeiten wählen

Sonntag – Element – Feuer

  • Zunderwanderung
  • Feuer machen
  • am/auf Feuer kochen

Montag – Workshop

  • durchgeführt von „Augen auf e.V.“

Dienstag – Element – Wasser

  • Floßbau,
  • Gewässer bestimmen / Wassergüte bestimmen

Mittwoch – Workshop

  • durchgeführt von „Augen auf e.V.“
  • Campleben

Donnerstag – Element – Luft

  • Ausflug in die Kletterhalle Zittau
  • Nachtwanderung zurück ins Camp

Freitag – Workshop

  • durchgeführt durch den Verein „BewusstMenschSein e.V.

Samstag  – Verabschiedung

  • Abreise 14 Uhr